Foto: Harald Schröder 2015

Vita, Marie-Theres Deutsch, Architektin BDA

1955 
geboren in Trier

1976-1979
Studium der Architektur
Fachhochschule Trier,
Fachhochschule Wiesbaden

1980-1985
Studium der Architektur
Akademie der bildenden Künste / Städelschule, Frankfurt bei Prof. Bock und Prof. Peter Cook
Kooperationssemester mit der AA, London

seit 1985
Architekturbüro in Frankfurt

1990-1992
Gastprofessur
Fachhochschule für Innenarchitektur, Detmold
Grundlagen des Entwerfens, experimenteller Entwurf

1994
Mitglied im BDA Frankfurt
mehrfach Mitglied des Vorstandes

1992-1994
Gastprofessur
Gesamthochschule, Universität Kassel
Entwurfs- und Konstruktionslehre

2001
Gastprofessur
Universität GH Siegen - Entwerfen und Innenraumgestaltung

2014
Mitglied des Städtebaubeirats der Stadt Frankfurt

Preise >

 

1988 Musikpavillon Alte Oper, 1. Preis, Frankfurt am Main, eingeladener Wettbewerb, temporärer Bau, nicht ausgeführt

1988 Aerospace - Museum, 1. Preis, Frankfurt am Main, Gutachterverfahren

1991 Platzgestaltung Großbiberau, 1. Preis, Großbiberau, eingeladener Wettbewerb

1997 Städtebaupreis der Bank für Gemeinwirtschaft, Mainuferpromenade, Frankfurt am Main

1999 Auszeichnung "Vorbildliche Bauten in Hessen", Wohnhaus Helming/Stoeckle, Frankfurt am Main

2001 Dockland Gastronomie und Event hinter der Großmarkthalle - 1. Preis, Frankfurt am Main, Gutachterverfahren

2003 Wohnhaus für Grafiker, Frankfurt - Sindlingen, 1. Preis der Badenia Bausparkasse, Frankfurt am Main

2013 Elsässer-Plakette - Wohnhaus Paradiesgasse 13, Frankfurt/M

2013 4. Preis eines Gutachterverfahrens - Oskar Residenz, Frankfurt/Main

2013 Shortlist für den bundesweiten Architekturpreis "Große Nike" - Wohnhaus Paradiesgasse 13, Frankfurt/M

2014 "Vorbildliches Bauen in Hessen" Wohnhaus Paradiesgasse 13, Frankfurt/M

 

Ausstellungen >

 

1985 Bauen heute - "Architektur der Gegenwart in der Bundesrepublik Deutschland", dam, Frankfurt am Main 

1988 Design heute, dam, Frankfurt am Main

1989 Tokyo Laforet Museum Harajuk & Laforet Museum Espace, Tokyo

1990 Museumsarchitektur in Frankfurt, dam, Frankfurt am Main 

1993 Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

2001 "Mainuferpromenade" - Galerie im Karmeliterkloster, Frankfurt am Main 

1998 Maßstabssprung, dam, Frankfurt am Main 

2002 UIA Vorkongress, dam, Frankfurt am Main

2002 Ritual und Form - Jüdisches Museum mit Museum für angewandte Kunst, Frankfurt am Main 

2006 Frankfurter Wohnungsbau - Architektur in aktuellen Beispielen, dam, Frankfurt am Main

2009 Jüdisches Museum, Frankfurt Menorah

2011 Foyer im Technischen Rathaus, Cafeteria Elisabethenschule, Frankfurt

2013 Foyer im Technischen Rathaus, Oskar Residenz, 87 Wohnungen am Main

2013 Große Häuser, Kleine Häuser, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt/Main Wohnhaus Paradiesgasse 13, Frankfurt

2013 Netzwerk Wohnen, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt/Main Wohnhaus Paradiesgasse 13, Frankfurt

2013 Grosse Nike, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt/Main Wohnhaus Paradiesgasse 13, Frankfurt

2013 Auktion, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt/Main Wohnhaus Paradiesgasse 13, Frankfurt

2014 Mission Postmodern Heinrich Klotz und die Wunderkammer DAM Deutsches Architekturmuseum Frankfurt/Main Portikus, Kunsthalle hinter der ehemaligen Stadtbibliothek

 

 

Position

Meine Bemühungen als Architektin erwachsen aus dem Wissen, daß ein Haus weit mehr als eine Schutzhülle ist - es entsteht nach einem dem Status des Bauherren angemessenen Ausdruck. Der Wunsch des Bauherren wird in Zusammenarbeit mit dem Architekten erarbeitet. Das Ergebnis bestimmt Ort und Gestalt. Mit dem Objekt drückt der Besitzer seine Zugehörigkeit oder seine Sonderstellung aus. Es gilt die Schwebe zwischen Kunst, Technik und sozialer Bedeutung in ein Spannungsfeld zu setzen, da der Akt des Bauens hochgradig symbolisch aufgeladen ist.

Der Mut zur Modernität gekoppelt mit der Achtung der Tradition ist ein permanentes, spannendes Training für den Entwerfer. Dort liegen beim Bauen - besonders im Bestand - die größten Herausforderungen bei der Konzeptentwicklung und anschließend in der Durchsetzung der Ideen.

Die Bewältigung von Material, Licht, Proportion gekoppelt mit dem Wissen um Ästethik, Technologie, dem Klima, der Gesellschaft und der Geschichte machen diesen Beruf zu einem der komplexesten Tätigkeiten unserer Gesellschaft. Das Entwerfen ist ein gestaltgebendes Abenteuer in einer Welt, in der schon alles strukturiert und entdeckt zu sein scheint. 

Team

Seit der Gründung wurde das Büro unterstützt von: Holger Achterholt, Karim Ayoub, Alexander Buns, Dennis Bürgel, Sophie Dorrer, Veronika Dunschen, Juliana Hererro, Anne-Kathrin Hoehler, Boryana Ilieva, Ulla Johannsen, Nancy Kreller, Markus Kuhner, Eileen Langer, Simone Lang, Vladislav Litz, Diana Mohr, Frederik Nied, Theresa Preis, Dagmar Reinhard, Retna Anggi Sarasiani, Gabi Schillig, Pia Stein, Kerstin Schlosser, Dennis Straube, Stefanie Suelzen, Sven Svensson, Heiko Töllich, Inga Urbonaite, Antje Voigt, Anna Warczak, Ayse Yilmaz, Henrik Ahr, Volker Münnich, Ester Ahr, Jakob Giese